Aus unserem Reisebericht:
Da ist an erster Stelle Olaf Fey zu nennen, den ich schon bei der Vorbereitung der Reise am Telefon gesprochen hatte. Gäbe es ihn nicht leibhaftig, müsste man ihn erfinden. Er gehört hier hin, nicht in den Oman oder nach Abu Dhabi, nein hierhin, an die Grenze des Hypermodernen zu dem Verwahrlosenden, zu alten Dhows mit den Indern, Pakistani, Phillippinos, Ceylonesen, zu den Menschen, die in fünf Tagen nach Bombay fahren, wie vorher in Hunderten von Jahren, aber auch zu den Menschen, die auf dem Meer und darin Palm 1, 2 und 3 und die ganze Welt neu erstellen oder erstellen wollen. Er holte uns im Hotel zu einer ganz persönlichen Stadtrundfahrt ab: Da stand er nun in der Eingangshalle mit Herrn Rose von unserem Reiseveranstalter (dieser begrüßte mich ganz herzlich, ging dann aber schnell wieder seinen Geschäften auf dem Rückflug aus dem Oman nach.), etwa 40 Jahre, in Khakikleidung, barfuss mit Sandalen, ließ sein rotes Mercedes Sportcoupe (natürlich mit roten Stofffußabtretern) aus der Garage vorfahren. Er kann einem hier sicherlich alles organisieren, von der Teilnahme am Nachtleben (Rauschgift gibt es nicht, Kriminalität strebt gegen null und Prostitution ist verboten) bis zu einem Termin bei irgendeinem Scheich, bei dem er dann vielleicht im dunklen Anzug auftritt. Vor sieben Jahren hat er den Polizeidienst in München aufgegeben, vielleicht ist er noch heute in geheimer Mission unterwegs, wer weiß das schon. Neben seinem Büro hier in Dubai, hat er noch eines in Kenia, dort war er schon einmal als Polizist tätig, und auch die Malediven sind in einer Kooperation mit ihm verbandelt. Ständig am Handy, aber während unserer fast fünfstündigen Stadtrundfahrt hat er immer und sofort um Unterbrechung des Gespräches gebeten und einen abendlichen Rückruf angekündigt. Wenn er nicht weiter weiß oder nicht weiter will, dann heißt es: Das ist Dubai.. Ob er hier wenig, viel oder sehr viel Geld verdient: Wer weiß das schon, aber wenn es so sein sollte, dann versteckt er es gut. Sehr freundlich, kompetent, hilfreich, auskunftsfreundlich, es gibt keinen Grund zur Klage. Er hat die deutschen lafontainschen Sekundärtugenden Pünktlichkeit, Fleiß, Zuverlässigkeit verinnerlicht und dennoch gehört er nicht auf Streife oder in ein Büro. Wir können ihn bedingungslos weiterempfehlen, wenn man akzeptiert, dass 'es Dubai ist' und nicht good old Germany.
Ein Übertrag aus dem Gästebuch der Seite www.dubai-reisen.info, 03.11.2007, um 08.31 Uhr.
DE/55126 Mainz